VPC zu Gast bei VAUDE

Bei einer höchst interessanten Führung durch ihren Betrieb gab uns VAUDE Geschäftsführerin Dr. Antje von Dewitz am Donnerstag, 23. Jänner 2014 Einblick in Testlabors, Produktionsstätten und Firmenphilosophie des Familienunternehmens aus Tettnang. VAUDE zählt zu den führenden Bergsportmarken in Europa. Das Tettnanger Unternehmen ist seit seiner Gründung durch Albrecht von Dewitz im Jahr 1974 in Familienbesitz und beschäftigt 500 Mitarbeiter allein in Deutschland. Dazu kommen Mitarbeiter der Produktionsstätten in Vietnam und China. Als Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF), einer unabhängigen non-profit Organisation, verpflichtet sich VAUDE, einen strikten Verhaltenskodex (Code of Labour Practices) einzuhalten. Ehrgeiziges Ziel des Unternehmens ist es, Europas umweltfreundlichster Outdoor-Ausrüster zu sein. Diesen Anspruch nimmt VAUDE in allen drei Geschäftsbereichen Mountain Sports, Bike Sports und Packs ’n Bags sehr ernst. Seit 2001 arbeitet VAUDE nach dem strengen Umweltstandard bluesign®, der die gesamte textile Wertschöpfungskette kontrolliert. Außerdem wurde VAUDE  als erstes Outdoor-Unternehmen nach EMAS öko-zertifiziert. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen dem Familienbetrieb, dass sich die Arbeit lohnt – „auch wenn die Mehrkosten für umweltfreundliche Produktion nicht eins zu eins auf den Preis aufgeschlagen werden können“, so Dr. von Dewitz. Beeindruckt zeigten sich die VPC-Exkursionsteilnehmer, darunter auch Präsident Axel Renner und Organisator Thorsten Bayer, von der Arbeitskultur in diesem Betrieb: Mehr als die Hälfte der MitarbeiterInnen nutzen die Möglichkeit, sich ihre Arbeitszeit nach eigenen Möglichkeiten flexibel einzuteilen bzw. arbeiten teilweise oder ganz auch von zu Hause aus. Die firmeneigene ganztägige Kinderbetreuung im eigenen Kinderhort wird rege genutzt. Die Mitarbeiterinnen von VAUDE haben durchschnittlich schon mehr als drei Kinder zur Welt gebracht – und liegen damit weit über dem Durchschnitt der bundesdeutschen Frauen.